Aktuelle Veranstaltungen

Öffentliche MRZ-Veranstaltungsreihe Herbstsemester 2021

"Menschenrechte in Krisenzeiten = Krise der Menschenrechte?"

Finanzkrisen, Flüchtlingskrisen, humanitäre Krisen, Nahrungsmittelkrisen, Rechtsstaatlichkeitskrisen, die Klimakrise und aktuell die Corona-Krise erwecken den Eindruck, dass wir uns stetig in einem Krisenzustand befinden und ein krisenfreier Zustand die Ausnahme ist. Zwar betreffen diese Krisen nicht immer alle Länder, Weltregionen oder Bevölkerungsschichten in gleichem Masse, dennoch handelt es sich oft um kausal zusammenhängende Phänomene von globaler Dimension. So fördert z.B. der Klimawandel Hungersnöte, bewaffnete Konflikte und Migration und die Corona-Krise kann ursächlich für humanitäre Krisen, Rechtsstaatlichkeitskrisen sowie Finanzkrisen sein. 

Diese Krisen können eine Vielzahl von Menschenrechten tangieren, beispielsweise das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit, die Bewegungsfreiheit, das Recht auf Gesundheit oder Bildung, die Selbstbestimmung, Meinungsäusserungsfreiheit usw. Menschenrechten und deren Durchsetzung kommt in Krisen deshalb eine Schlüsselrolle zu. Dennoch entsteht in solchen "Notstandszeiten" immer wieder der Eindruck, dass Menschenrechte als "Kompass" des menschlichen Handelns eine untergeordnete Bedeutung einnehmen. Steht der Begriff "Krise" deshalb auch für eine Krise der Menschenrechte? 

Um diese und weitere Fragen zu diskutieren, setzt sich das Kompetenzzentrum Menschen-rechte in dieser Veranstaltungsreihe mit dem Thema "Menschenrechte in der Krise = Krise der Menschenrechte?" auseinander. 

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen folgen in Kürze.

Digitale Krisenbekämpfung - effektives Mittel oder Einfallstor in die Freiheitsrechte? (9. November 2021)

mit

Prof. Dr. Florent Thouvenin (Professor für Informations- und Kommunikationsrecht)

Dr. Ursula Jasper (Fondation Botnar)

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