Veranstaltungen 2016

MRZ-Veranstaltungsreihe FS 16 "Recht auf Nahrung"

1. The Right to Food in Times of Crisis and Conflict

Welche menschenrechtlichen und humanitären Verpflichtungen bestehen in Zeiten von Krisen und Konflikten in Bezug auf das Recht auf Nahrung? Wie kann der Herausforderung der Ernährungssicherheit in solchen Situationen begegnet werden und wie kann in Konflikten verhindert werden, dass Hunger als Waffe eingesetzt wird?

Öffentliche Diskussionsveranstaltung mit Inputreferaten von Dr. Peter Bieler (Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC), Head Global Programme Food Security) und Dr. Christophe Golay (Geneva Academy of International Humanitarian Law and Human Rights).

Wann: Dienstag, 26. April 2016, 18:15 - 19:30 Uhr

Wo: Universität Zürich, Hauptgebäude, Raum KOL-F-121, Rämistr. 71

Freier Eintritt, keine Anmeldung notwendig, Platzzahl beschränkt.

Diese Veranstaltung wird in englischer Sprache durchgeführt.


Presentation Dr. Bieler (PDF, 1856 KB)

2. Recht auf Nahrung und die Initiative für Ernährungsouveränität

Wie kann die Ernährungssouveränität in einem Land sichergestellt werden? Welche Schutzpflichten obliegen dem Staat bei Fragen des Rechts auf Nahrung und wo liegen die aktuellen Herausforderungen der Schweiz?

Öffentliche Diskussionsveranstaltung mit Inputreferaten von Christa Preisig (Universität Luzern, Doktorandin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin) und Ulrike Minkner (Vizepräsidentin uniterre; Mitinitiantin der Initiative "Ernährungssouveränität").

Wann: Dienstag, 17. Mai, 18:15 - 19:30 Uhr

Wo: Universität Zürich, Hauptgebäude, Raum KOL-F-121, Rämistr. 71

Freier Eintritt, keine Anmeldung notwendig, Platzzahl beschränkt.

3. Das Recht auf Nahrung, grüne Gentechnik und Saatgutschutz

Wie wirkt sich der Einsatz der Gentechnik im Bereich der Landwirtschaft auf das Recht auf Nahrung aus? Welche menschenrechtliche Fragen stellen sich im Zusammenhang mit dem gesetzlichen Schutz von Saatgut?

Öffentliche Diskussionsveranstaltung mit Inputreferaten von Prof. Dr. Ueli Grossniklaus (Universität Zürich, Institut für Pflanzenbiologie), Regina Ammann (Syngenta Crop Protection AG, Leiterin Public Affairs Schweiz) und Silva Lieberherr (Brot für Alle - Landwirtschaft & Landgrabbing).

Wann: Dienstag, 31. Mai 2016, 18:15 - 19:30 Uhr

Wo: Universität Zürich, Hauptgebäude, Raum KOL-F-121, Rämistr. 71

Freier Eintritt, keine Anmeldung notwendig, Platzzahl beschränkt.

Präsentation Lieberherr (PDF, 163 KB)

Präsentation Regina Ammann (PDF, 1468 KB)

Human Rights & Climate Change: The experience of low-income communities after Hurricane Katrina

Public Talk with: Stephen Bradberry

Mr. Stephen Bradberry is a community organizer from New Orleans. In 2005, after Hurricane Katrina, he organized low-income, displaced families to ensure their participation in the recovery process. In his talk Mr. Bradberry will lead through his post-Katarina experiences.

 

Introduction by: Prof. Dr. Francis Cheneval

Tuesday, 10 May 2016, 18:15 - 19:30

University of Zurich, Main Building, Rämistrasse 71

Room KOL-F-117

Flyer Bradberry Talk (PDF, 162 KB)

MRZ-Veranstaltungsreihe HS 16 "Berufsbilder im Menschenrechtsbereich"

Dem Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen wird seit einiger Zeit sowohl auf internationaler als auch auf nationaler Ebene vermehrt Bedeutung zugemessen. So sind in der UNO-Deklaration zum Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen von 1998 erstmals entsprechende internationale Standards festgehalten worden. Im Jahr 2000 wurde das Mandat des UNO-Sonderberichterstatters für MenschenrechtsverteidigerInnen geschaffen und im Jahr 2014 letztmals um drei Jahre verlängert. Weitere Entwicklungen lassen sich beispielsweise auf Ebene der EU feststellen, wo 2004 die Leitlinien zum Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen verabschiedet und 2008 aktualisiert worden sind.


Auch die Schweiz beschäftigt sich vermehrt mit der Thematik und hat im Jahr 2013 die Schweizer Leitlinien zum Schutz von Menschenrechtsverteidigerinnen und Menschenrechtsverteidiger publiziert. Am 18. November 2015 hat die UN Generalversammlung die Resolution „Recognizing the role of human rights defenders and the need for their protection“ verabschiedet. Die Schweiz hat die Resolution unterstützt und damit die Bedeutung der Aktivitäten von MenschenrechtsverteidigerInnen sowie die Notwendigkeit ihres Schutzes betont.


Das Kompetenzzentrum Menschenrechte der Universität Zürich nimmt dies zum Anlass, sich in der Veranstaltungsreihe im Herbstsemester 2016 vertieft mit Berufsbildern im Menschen-rechtsbereich auseinanderzusetzen. Dabei sollen nicht nur juristische Tätigkeiten, sondern auch anderweitige Berufsfelder vorgestellt und mittels Erfahrungsberichten von PraktikerInnen näher beleuchtet werden, welche im weiteren Sinne zum Schutz der Menschenrechte beitragen.

Veranstaltungsprogramm HS16 (PDF, 89 KB)

1. Menschenrechtsberufe im Migrationsbereich

Öffentliche Diskussionsveranstaltung mit Inputreferaten von Rebecca Angelini (FIZ - Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration) und Sandra Costantini (Asylorganisation Zürich, Schwerpunkt Minderjährige).

Wann: Dienstag, 11. Oktober  2016, 18:15 - 19:30 Uhr

Wo: Universität Zürich, Hauptgebäude, Raum KOL-G-204, Rämistr. 71

Freier Eintritt, keine Anmeldung notwendig, Platzzahl beschränkt.

2. Menschenrechtsberufe in der Privatwirtschaft

Öffentliche Diskussionsveranstaltung mit Inputreferaten von Thomas Fingerhuth (Rechtsanwalt) und Bruno Bischoff (Sustainability Affairs, Credit Suisse)

Wann: Dienstag, 22. November  2016, 18:15 - 19:30 Uhr

Wo: Universität Zürich, Hauptgebäude, Raum KOL-G-204, Rämistr. 71

Freier Eintritt, keine Anmeldung notwendig, Platzzahl beschränkt.

3. Menschenrechtsberufe im humanitären Bereich

Öffentliche Diskussionsveranstaltung mit Inputreferaten von Balthasar Staehelin (stellvertretender Generaldirektor, Internationales Komitee vom Roten Kreuz) und Matthis Schick (Oberarzt, Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer, Zürich)

Wann: Dienstag, 6. Dezember  2016, 18:15 - 19:30 Uhr

Wo: Universität Zürich, Hauptgebäude, Raum KOL-G-204, Rämistr. 71

Freier Eintritt, keine Anmeldung notwendig, Platzzahl beschränkt.